24.8.08-10 Tage in Estland
Kommt mir gar nicht so vor! Eher länger, nicht weils mir gefällt und sich die Tage so ziehen oder so, sondern weil ich jede Minute genieße!
Die 6 Tage Orientationweek waren so super! YFU Estland ist einfach nur geil! Und die ganzen anderen Austauschschüler die auch nach Estland gekommen sind und nicht aus Deutschland sind (noch 7 andere, insgesamt 20 Austauschschüler), sind auch alle sooo nett!
War einfach nur ne geile Woche!
Am 19.8.08 gings dann nach Tallinn auf ein Songfestival! Übelst geil! Muss man mal miterlebt haben! Ging dann bis um 3 Uhr nachts, war aber arsch kalt, und damit mein ich RICHTIG kalt! Aber eher weils wir nicht gewohnt waren:D
Um ca. 4.30Uhr konnten wir dann alle schlafen gehen und um 8 Uhr hieß es wieder aufstehen weil wir unsere Gastfamilien an dem Tag treffen würden!
Natürlich waren alle total aufgeregt und packten schnell ihre Sachen zusammen.
Zuerst war aber Frühstücken und einen Brief an uns selber schreiben was wir von dem Jahr in Estland erhoffen und erwarten, den wir dann am Ende des Jahres wiederkriegen.
Ich hoffe ich kann da meine Schrift noch entziffern, hab da nämlich ziemlich hässlich geschrieben:D
Dann probten wir noch die estnische Nationalhymne zu singen, außerdem ein sehr bekanntes "Liebes"lied in Estland (von den Esten wird das aber nicht als Liebeslied angesehen sondern als ein ganz besonderes, das halt jeder kennt:D).
Außerdem hatten wir noch von einem Abend, wo wir für die Teamer etwas vorspielen mussten, 2 lustige Vorführungen, die wir dann auch den Gastfamilien vorspielten.
Gut, um ca. 12.00 Uhr waren die ersten Familien da und saßen draußen, während wir immer hysterischer wurden, aber noch proben mussten. Dann endlich um ca. 12.15Uhr konnten wir nach draußen! Etwa 2/3 der Gastfamilien waren schon da und so standen noch ca. 5 Austauschschüler alleine ohne Gastfamilie rum. Natürlich ich dabei:D
Während die anderen überglücklich mit ihren Gastfamilien redeten und sich kennen lernten wurden wir immer aufgeregter. Schließlich trudelten noch 2 Familien ein. Meine war noch nicht dabei...
Dann war es Zeit die Sachen aufzuführen und es war ein voller Erfolg! Die Familien waren begeistert!!!
Dann stellten wir uns noch auf Estnisch vor, wer wir waren, wie alt wir sind, aus welchem Land wir kamen und wo wir in Estland dieses Jahr leben würden.
[/i]Minu nimi on Dana, ma olen pärit saksamaalt, olen sakslane, ma olen kuueteist aastane ja sellel aastal ma hakkan elama Eestis, [...].[i]
Schließlich kam dann auch endlich meine Gastfamilie!
Meine Gastmutter und Gastschwester umarmten mich gleich und so gings zum Essen! :D
Am Anfang noch eher oberflächliche Sachen beredet, beide (meine Gastschwester und ich) noch ein bisschen schüchtern, aber so lernte ich endlich meine Gastfamilie kennen!
Später wurde dann noch gespielt (waren aber eher bekloppte Spiele, aber nunja die Teamer fandens lustig =P, wahrscheinlich wegen der Fotos :D) und dann gings "nach Hause". Noch von den anderen Austauschschülern verabschiedet und dann ging's los!
Zu dem Ort und Haus, wo ich das nächste Jahr leben würde!
Nach ca. 1h waren wir angekommen! Zuerst fuhren wir aber noch bei meiner Schule vorbei, man die ist vllt groß und richtig schön! Undn Pool gibt's auch noch:D.
OK, dann ging's aber endlich zu meinem neuen Zuhause!
Dort angekommen hing ein riesen Plakat mit "Tere Dana" im Flur! Soooo lieb!!!!! Und die Oma, die nicht mitgekommen war, begrüßte mich auf Deutsch, weil sie mal in Deutschland gelebt hat, und noch ein bisschen Deutsch kann!
Mein Zimmer ist zwar kleiner als in Deutschland und auch die ganze Wohnung ist relativ klein, aber gemütlich und mir gefällts super hier! Man kann sich an vieles gewöhnen und inzwischen kommt sie mir auch nicht mehr so klein vor! Normal halt! :D
Außerdem ist dann auch nicht so viel zu putzen, das ist der Vorteil wenn man ein kleineres Zimmer hat:D
Inzwischen hab ich schon einiges mit meiner Gastfamilie unternommen!
Wir waren im Tallinner Zoo, waren gemeinsam Schwimmen, waren in Tallinn shoppen...meine Gastfamilie ist echt klasse und ich komm super mit meiner Gastschwester zurecht, die auch wie eine Freundin für mich ist. Inzwischen klappt die Verständigung auf Englisch auch besser als am Anfang und Estnisch verstehen tu ich jetzt schon viel mehr! Vorallem das im Fernsehen viele Sendungen im Original sind (also Englisch) und nur estnische Untertitel beschleunigen einiges!
Am 1. September geht die Schule los! Man bin ich aufgeregt!!!
Ich hab eins von 10 Vollstipendien für Osteuropa von YFU!!!

Estland-14.August 2008