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Sprachkenntnisse nach dem Austausch

Hallo,

mich würde es interessieren wie schnell man mit der Sprache in fremden Ländern zurecht kommt. Ich denke mir, dass die Familien viel schneller sprechen und nicht so wie manche es aus der Schulzeit gewohnt sind.

Wie lange braucht man um der Sprache soweit klar zu kommen dass man die anderen Menschen versteht und auch Antworten geben kann Smilie


Ich kann mir gut vorstellen dass es vom Zuhören ziehmlich schnell geht bis man in der regel vieles versteht.

Das Sprechen jedoch dauert dann schon etwas...


ich hatte in der schule immer probleme mit dem sprechen.... und verstehen! deswegen dachte ich auch, dass es in den staaten eewwiig dauern würde, bis ich endlich irgendwas verstehe bzw sagen kann! aber da alle total lieb waren und es für uns alle eher witzig war als peinlich und so ging es viel viel schneller und ich glaube nach so 2 monaten hatte ich schon fast keine probleme mehr mit dem sprechen-und verstehen!
...
Smilie
Ich kann nur eins sagen.

Nach dem Austausch hat man fast keine problem mehr mit seiner Gastland-Sprache Smilie
Ich konnte vorher schon sehr gut Englisch, obwohl ich "nur" Realschülerin war.
Der Einstieg in den USA viel mir nicht sonderlich schwer. Sowohl beim Seminar in New York, als auch bei der Gastfamilie konnte ich alles verstehen. Ich kannte nicht jede Vokabel, aber aus dem Zusammenhang versteht man es und lernt dazu. Kommt man mal gar nicht klar, fragt man eben nach.
Mit meiner Familie und auch eigentlich allen anderen Leuten konnte ich mich super unterhalten. Fies wars nur z.B. beim Lunch, wenn meine Freunde irgendwelche - ich nenne es mal Slang-Wörter - benutzt haben.
Eine Freundin hat mir dann einfach mal ne Liste mit Wörtern gemacht, die ich auf jeden Fall wissen sollte.
Mein Aufenthalt ging ja leider nicht über den 2. Monat hinaus. Dennoch kann ich deutlich sauberer Sprechen. Mein Vokabular ist auch ein wenig größer geworden und auch was die Grammatik angeht, hat sich da einiges gebessert.
Ausbaufähig ist es dennoch immer noch. Keine Frage.
Vielleicht wage ich ja später einer erneuten Anlauf und studiere ein oder mehrere Semester in den USA.

Smilie
Bild
Eine Liebe die nie zu Ende geht!
... egal was auch passiert.

Zitat:
Orginal von Midget:
...Ich kannte nicht jede Vokabel, aber aus dem Zusammenhang versteht man es und lernt dazu. Kommt man mal gar nicht klar, fragt man eben nach...


Ja genau! Man lernt im Auslandsjahr auch richtig toll wie man Wörter umschreibt Smilie


Ne also das ist aber auch echt Sinnvoll. Im Endeffekt redet man ja mehr wenn man bestimmten Wörtern aus dem Weg gehen will als wenn man sie benutzt. Und ansonsten einfach nachfragen. Aber das flüssige sprechen ist wohl das, was man nach seinem Schüleraustausch oder Au-pair richtig gut besitzt und man kann einfach drauf los reden... Smilie
also ich kann jetzt schon relativ gut englisch - lese englische bücher und gucke filme auf englisch - aber ich denke wenn ich in england lebe kriegt ich natürlich noch einiges mehr mit. ich hoff aber nach meinem atj n ziemlich "perfekten" wortschatz zu haben... mal sehen - ich bin gespannt :D
also ich kann jetzt schon relativ gut englisch - lese englische bücher und gucke filme auf englisch - aber ich denke wenn ich in england leben kriegt man natürlich noch einiges mehr mit. ich hoff aber nach meinem atj n ziemlich "perfekten" wortschatz zu haben... mal sehen - ich bin gespannt :D
Ich habe mich eigentlich ziemlich gut auf meine Gastsprache vorbereitet, soll heissen, ich habe einen Norwegischkurs an der VHS gemacht.
Und ich denke das hat mir ziemlich gut geholfen, zumindest hab ich gemerkt, dass es bei mir mit dem Verstehen deutlich schneller ging als bei den anderen.

Und nach 1,5 Monaten habe ich dann auch aufgehört Englisch mit meiner Gastfamilie zu sprechen.

Und ca seit Weihnachten spreche ich wirklich fliessend Norwegisch. *stolzsei*

" Um ein tadeloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss vorallem erst einmal ein Schaf sein"
Albert Einstein


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Zitat:
Orginal von larth.vader:
[...] dass es bei mir mit dem Verstehen deutlich schneller ging als bei den anderen.

Und nach 1,5 Monaten habe ich dann auch aufgehört Englisch mit meiner Gastfamilie zu sprechen.

Und ca seit Weihnachten spreche ich wirklich fliessend Norwegisch. *stolzsei*



richtig gute Entwicklung! Respekt, bei einer völlig neuen Sprache...
Ich bin ja
1. nach Estland mit einer der schwersten Sprachen der Welt
2. ohne Sprachkenntnisse
3. ohne vorher groß ne Idee gehabt zu haben wie die Sprache überhaupt klingt

und ich muss sagen, 'fließend' kann ich Estnisch noch nicht, aber ich verstehe so ziemlich zu 80-90% in der Schule krieg ich ca. 60% mit, und sprechen ist noch ein bisschen schwer, aber es wird.
Verhältnismäßig hab ich ca. pro Satz einen Fehler (und das ist meistens einer der 14.Fälle Smilie ),

Aber eigentlich kann ich stolz auf mich sein, denn meine Grammatik ist auch eigentlich schon recht gut (sagen zumindest meine Gastschwester und meine Freunde)

Irgendwie kommt das dann doch mal automatisch! Smilie
Jetzt heißt es nur noch 'fließender' sprechen hinkriegen.
Und in 3 Monaten wird das auch noch möglich sein.

Man kann wirklich alles lernen wenn man nur will Smilie
Ich hab eins von 10 Vollstipendien für Osteuropa von YFU!!! Smilie Smilie Smilie

Smilie Estland-14.August 2008 Smilie

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