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Überwindung

Was hat euch im Austauschjahr am Meisten Überwindung gekostet?

Was habt ihr gemacht, was ihr in Deutschland nicht gemacht hättet (weil eure Eltern es geregelt haben)?

Wart ihr vorher eher Einzelgänger oder Familienmensch?
Zu was tendiert ihr danach?



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Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
Oscar Wilde


Uhm, auf Arbeitsuche zu gehen war für mich hart. Smilie

Andauernd einkaufen nervt anfangs auch, aber man gewöhnt sich an das Rumschleppen :P

Zur Bank bin ich das erste Mal auch nicht gerne gegangen, hätte ich fast nen Freund gebeten mitzukommen Smilie aber die Banken schließen ja um 5 und bis dahin hat er immer gearbeitet. Smilie

Naja, man gewöhnt sich daran alles alleine machen zu müssen, aber zu Interviews zu gehen und so finde ich immer noch am blödsten. Smilie

Ich hab glaube ich vorher immer vieles meine Mutter machen lassen, Anrufe, etc. einfahc nur, weil mich das jedesmal Überwindung gekostet hat, bzw unangenehm war. Smilie

Aber selbstständig zu sein is eh besser Smilie
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Zitat:
Ich hab glaube ich vorher immer vieles meine Mutter machen lassen, Anrufe, etc. einfahc nur, weil mich das jedesmal Überwindung gekostet hat, bzw unangenehm war.

Aber selbstständig zu sein is eh besser



Wie lange bist du jetzt dort?
Wie klappt das alles es jetzt?


würde mich total interessieren ob man in einem monat total selbstständig ist oder noch nach einem jahr probleme damit hat.


Zitat:
Orginal von Administrator:

Wie lange bist du jetzt dort?
Wie klappt das alles es jetzt?


würde mich total interessieren ob man in einem monat total selbstständig ist oder noch nach einem jahr probleme damit hat.


Bin in 3 Tagen seit 11 Monaten hier Smilie

Also, ich bin schon immer sehr selbständig erzogen worden, von daher ist es mir nicht allzuschwer gefallen alleine klarzukommen...
Man muss ja oftmals auf Leute zugehen und das fällt mir jetzt, nach ein paar Monaten, auch viel einfacher. Da fallen glaube ich Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein auch so ein bisschen zusammen. Smilie
Jedenfalls ist es für mich jetzt schon ganz normal alleine klarzukommen, fällt mir garnicht mehr auf, was ich früher meine Mutter hätte machen lassen. Smilie

Aber, wenn ich dann mal auf Besuch in Dland bin, dann lass ich mich einfach bekochen und hinterlass mein Zimmer auch nicht gerade ordentlich Smilie meiner Mutter macht das nicht wirklich was aus lol.
Wenn ich da bin habe ich Urlaub und mache garnixxxxxxxx Smilie und meiner Mutter macht das auch nichts aus, sies einfach froh, wenn ich da bin, hehe. Smilie
Auch wenn ich sie nachts um 5 anrufe und bitte mich wo abzuholen...ist das ok...auch wenn sie sich dann wundert, wie ich es in Edin immer alleine nach Hause schaffe. Smilie

Auch werde ich irgendwie ernster genommen und nicht mehr wie ein Kind behandelt, so habe ich auch einen Streit zwischen meinem Bro und ihr geschlichtet, der sonst vollkommen eskaliert wäre, das hat mich voll erstaunt Smilie. Ist schon kool. Smilie

Und achso... wenn ich mir jetzt mal den halben Finger zerschnipsel und nicht sicher bin, ob ich den nähen lassen muss, dann ruf ich doch schonmal heulend meine Eltern an, auch wenn die außer sich aufzuregen nix machen können. xD Brauch man einfach trotz Selbständigkeit Smilie
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Also ich war vorher so... zurückhaltend, vorsichtig.. hatte öfter streit mit meinen eltern. Ich hatte nichts genaues wo ich festhalten konnte.

in der Hinsicht hat mich das Austauschjahr stark verändert.


In den USA hab ich sehr viel gemacht was ich vorher in Deutschland nicht gemacht hätte, dazu zählen auch aktivitäten wie sportvereine oder sonstige gruppen ect.


Daher war das komplette Austauschjahr für mich richtig wichtig für mich gewesen.
Zitat:
Orginal von Sonnenblume:
in der Hinsicht hat mich das Austauschjahr stark verändert.


In den USA hab ich sehr viel gemacht was ich vorher in Deutschland nicht gemacht hätte, dazu zählen auch aktivitäten wie sportvereine oder sonstige gruppen ect.


Klar, wenn man in seinem Gastland ist, ist es eine ganz neue Erfahrung mit vielen Neuen eindrücken. man Probiert viel aus was man in Deutschland villeicht einfach nicht gemacht hätte. Besonders beim Sport ist es leicht soziale Kontakte zu anderen Schulkameraden und eventuellen Freunden zu finden, daher sehe ich Sport als besonders wichtig im Gastland. (Besonders in den USA)


Ich kann definitiv von mir behaupten, das ich selbst in diesen 2 Monaten unheimlich mutiger geworden bin.
Außerdem gehe ich jetzt ehr auf die Menschen zu. Mein Selbstbewusstsein ist deutlich gestärkt.

Ich denke es war eine große Überwindung für mich meiner Gastmutter mitzuteilen, dass ich nach Hause fliegen möchte. Ihr klar zu machen, das es keinesfalls an ihren liegt - davor hatte ich angst. Angst, nicht die richtigen Worte in einer Fremdsprache zu finden.

Erst wenn man fern von zu Hause ist, merkt man, wie viel Verantwortung unsere Eltern für uns tragen/getragen haben.
So viele Entscheidungen waren alleine zu treffen...
Bild
Eine Liebe die nie zu Ende geht!
... egal was auch passiert.

Ich kann definitiv von mir behaupten, das ich selbst in diesen 2 Monaten unheimlich mutiger geworden bin.
Außerdem gehe ich jetzt ehr auf die Menschen zu. Mein Selbstbewusstsein ist deutlich gestärkt.

Ich denke es war eine große Überwindung für mich meiner Gastmutter mitzuteilen, dass ich nach Hause fliegen möchte. Ihr klar zu machen, das es keinesfalls an ihren liegt - davor hatte ich angst. Angst, nicht die richtigen Worte in einer Fremdsprache zu finden.

Erst wenn man fern von zu Hause ist, merkt man, wie viel Verantwortung unsere Eltern für uns tragen/getragen haben.
So viele Entscheidungen waren alleine zu treffen...
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Eine Liebe die nie zu Ende geht!
... egal was auch passiert.

Also ich bin eigentlich mehr oder weniger ein Einzelgänger und im Austausch war es fast nicht anders. Ich hab mich mit allen gut verstanden , aber ich mag auch sehr gerne für mich alleine sein. Nach dem Austausch war dies nicht anders. Ich vertraue Menschen nicht sehr schnell und bin zu Anfang erst einmal zurückhaltend. Aber ich mag auch nicht die ganze Zeit alleine bleiben, nichts falsches denkenSmilie
Also ich bin jetzt leider meinen letzten monat hier :(
aber ich muss sagen die veränderung die ich hier gemacht hab war definitvi zum positiven, wenn auch nicht sehr groß
ich war vor mein zeit hier in den USA eher unbeständig heute hier morgen da und hab au sehr viel vor mir hergeschoben aber hier bin ich wesentlich ruhiger geworden und hab zum ersten mal eine einzige freundin die alles weiß anstatt von 10 die alle ein bisschen wissen Smilie
und die größte überwindung glaub ich war für mcih persönlich zu sagen dass ich einen Freund hab, weil meine Gastgeschwister hier zwar älter, aber eher einzelgänger sind und meine hostma noch nie über sowas hat reden müssen und es war mir ewigst peinlich dann zum ersten mal zu fragen ob er zu mir nach hause kommen darf...hat aber alles gut geendet Smilie
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